Judas erwacht gefesselt in fremdem Revier – Damsel in Peril
Captive Peril
Judas erwacht langsam aus ihrem chemisch induzierten Schlaf. Sie versucht, ihre verkrampften Beine zu strecken, doch etwas blockiert sie. Langsam öffnet sie die Augen und blickt durch Stahlgitter. Als sie ihre Arme bewegen will, merkt sie, dass diese hinter ihrem Rücken fixiert sind. Dann spürt sie die grausam engen Seile, die ihre Oberarme über den Ellbogen umschließen und sich tief in ihr zartes Fleisch schneiden. Sie schaut nach unten und sieht, dass auch ihre Knöchel mit Seilen gefesselt sind. Sie versucht, sich an die vergangene Nacht zu erinnern, doch alles ist nur noch ein verschwommener Schleier. Sie erinnert sich, zu einer Party mit Freunden eingeladen worden zu sein, die sich mit schwarzer Magie und Teufelsanbetung beschäftigten. Als Okkultismus-Fan fand sie das spannend. Doch jetzt, in einem kleinen Käfig gefesselt aufwachend, wird ihr klar, dass sie vielleicht zu tief in etwas hineingeraten ist, das sie nicht kontrollieren kann.
Verzweifelt ruft sie um Hilfe, in der Hoffnung, dass es nur ein Scherz ist. Doch die engen Seile, die sich in ihr Fleisch schneiden, sind kein Witz. Angst steigert sich in ihr, und sie beginnt, mit ihren Stiletto-Absätzen gegen die Holzwände des Käfigs zu treten. Doch diese sind solide – kein Entkommen. Dann hört sie Schritte. Durch die Gitterstäbe sieht sie eine vermummte Gestalt, riesig und furchteinflößend. Judas beginnt zu flehen, doch der Mann greift durch die Gitter, packt sie am Hals und würgt sie. Ihre Augen werden groß, als sie nach Luft ringt, dann lässt er sie los und richtet sich auf. Verzweifelt stellt sie Fragen, doch der brutal aussehende Mann ignoriert sie und lässt sie hilflos im Käfig zurück.
Judas beobachtet durch die Stäbe, wie er beginnt, Geräte aufzubauen. Eine Pfanne wird auf einen Stahltisch gestellt, dann verschwindet er aus ihrem Blickfeld, doch sie hört, wie Wasser in einen Eimer gefüllt wird. Er kommt zurück, gießt das Wasser in die Pfanne und geht wieder, nur um kurz darauf mit mehr Wasser zurückzukehren. Judas hat keine Ahnung, was er mit dem Wasser vorhat, und hofft inständig, dass es nichts mit ihr zu tun hat. Dann hängt er einen Eimer an einen Haken unter einem Auslass am Boden der Pfanne, der an einer Kette von einer Deckenrolle hängt. Judas blickt zur Decke und folgt der Kette von einer Rolle zur nächsten. Dann sieht sie zu, wie der brutale Mann einen Stuhl in den Raum zieht und ihn unter der anderen Rolle, einige Meter vom Eimer entfernt, aufstellt.
Er geht zurück zum Käfig, öffnet das Vorhängeschloss und hebt den Deckel an. Er greift Judas an ihren gefesselten Ellbogen und stellt sie auf die Füße. Dann dreht er sie zu sich um, hebt sie auf seine Schulter. Judas wehrt sich, während er sie zum Stuhl trägt. Aus dem Rücken des Stuhls werden Seile gezogen und um ihre Schultern gewickelt, um sie festzuzurren. Sie schluchzt und weint, während er sie hilflos gefesselt auf dem Stuhl zurücklässt. Dann kehrt er mit einem weiteren kurzen Seil zurück. Entsetzt beobachten, wie er das neue Seil um ihren Hals bindet, und fleht ihn an, sie gehen zu lassen. Er greift in seine Tasche, zieht ein altes Tuch hervor, knüllt es zusammen und stopft es ihr in den Mund. Dann wickelt er Klebeband um ihren Kopf, das den Mund und das Tuch tief in ihrem Mund fixiert. Er legt einen Finger an seine Kapuze und gebietet ihr, leise zu sein. Verzweifelt und hilflos unterdrückt Judas ihre Tränen und versucht, still zu bleiben.
Doch dann, zu ihrem Entsetzen, befestigt er das andere Ende der Kette, die am Eimer hängt, am Seil um ihren Hals. Er macht ein paar Anpassungen und öffnet dann den Hahn – Wasser beginnt, den Eimer zu füllen. Judas begreift, dass sich das Seil um ihren Hals mit jedem Tropfen Wasser, der den Eimer füllt, immer straffer zieht. Der brutale Mann verlässt den Raum, und Judas wird klar, dass sie einen Weg zur Flucht finden muss, bevor das Seil zu fest wird. Sie zieht an den Seilen, versucht, mit ihren Stilettos gegen den Eimer zu treten, in der Hoffnung, ihn am Füllen zu hindern. Doch alle ihre Bemühungen sind vergeblich, und das Seil um ihren Hals wird immer enger und enger.